Namaste!
bereits gestern Nachmittag sind wir am Flughafen in Kathmandu angekommen, von dem aus wir gemeinsam mit einer jungen Deutschen nach Thamel, dem touristischen Zentrum Kathmandus, haben bringen lassen. In einem guenstigen Hotel konnten wir uns nach einem kleinen Umschauen durch die Nachbarschaft dann erst mal von der Anreise erholen. Der Rezeptionist teilte uns mit einem breiten Grinsen mit, dass seine Stadt wunderbar sei, nur ein kleine Problem habe: oftmals keinen Strom. So war das dann auch in der ersten Nacht, aber mit Stirnlampe laesste es sich auch vorzueglich lesen und ueber der Lektuere einschlummern. Und, Regina: deine Klorolle ist einfach unsagbar gut: sowohl nuetzlich als auch witzig.
Sophie und ich staunen wie die kleinen Kinder in dieser Stadt, die vor Laerm, Gehupe, frohen Farben, laechelnden Menschen, strahlendem Obst und Gemuese (inkl. des spiessbuergerlich-deutschen Blumenkohls), warmen Sonnenstrahlen, unzaehligen Tempeln, schoenen Schriftzeichen, koestlichen Dueften, Gebetsfahnen, Teestaenden, Rikschas, Dreck, Tieren, frischem Schlachtgut, aus allen Naehten platzt. Spaetestens seit heute ist uns klar, dass wir in diesem Schmelztegel mindestens eine Woche verbleiben wollen, am Ende unserer Reise. Denn morgen ist Aufbruch nach Pokhara, mit dem Bus 6 Stunden, wenn denn keine Strassensperrung o.ae. aufkommt.
Es ist unglaublich, so haeufig kommen Bilder aus Suedindien in mein Hirn, die mir Nepal weniger nepalesisch machen moechten, aber ich bemuehe mich, dies eher als Vergleichsmoeglichkeit zu nutzen. Und es gibt nunmal unleugbar Aehnlichkeiten. Inzwischen habe ich schon wunderbare Literatur aus Nepal kennen gelernt, so dass ich nun also nach dem physischen Ankommen auch meinen Geist damit anfuettern kann.
Die Ueberschrift im Uebrigen lautet "Zwei Tassen Tee, bitte". Das haben wir soeben gelernt, als wir uns an einem kleinen Hauseingang diese Pause goennten und Maennern beim Mensch-aergere-dich-nicht spielen zusahen. und so langsam kam dann auch ein "Gespraech" zustande, bei dem wir erfuhren, dass dieses Spiel gut fuer den Geist sei, und wie man auf Nepali bis 5 zaehlt. Eine alte, runzelige Frau mit strahlenden Augen, einem Nasenring und Kippe fand uns wohl auch ganz nett, gesellete sich dazu und hat uns froehlich an- und ausgelacht. Eine wunderbare originale Erfahrung, die gut tut, nachdem wir heute erstmal orientierungsmaessig die Wege des lonely planet abgelaufen sind. Ach, es tut gut, hier zu sein. Mir gehen die Augen ueber, und ich glaube, das Herz ist auch kurz davor...
Seid lieb gegruesst zu Hause, erneut von einem Ort, an dem ich mich wohl fuehle.
bereits gestern Nachmittag sind wir am Flughafen in Kathmandu angekommen, von dem aus wir gemeinsam mit einer jungen Deutschen nach Thamel, dem touristischen Zentrum Kathmandus, haben bringen lassen. In einem guenstigen Hotel konnten wir uns nach einem kleinen Umschauen durch die Nachbarschaft dann erst mal von der Anreise erholen. Der Rezeptionist teilte uns mit einem breiten Grinsen mit, dass seine Stadt wunderbar sei, nur ein kleine Problem habe: oftmals keinen Strom. So war das dann auch in der ersten Nacht, aber mit Stirnlampe laesste es sich auch vorzueglich lesen und ueber der Lektuere einschlummern. Und, Regina: deine Klorolle ist einfach unsagbar gut: sowohl nuetzlich als auch witzig.
Sophie und ich staunen wie die kleinen Kinder in dieser Stadt, die vor Laerm, Gehupe, frohen Farben, laechelnden Menschen, strahlendem Obst und Gemuese (inkl. des spiessbuergerlich-deutschen Blumenkohls), warmen Sonnenstrahlen, unzaehligen Tempeln, schoenen Schriftzeichen, koestlichen Dueften, Gebetsfahnen, Teestaenden, Rikschas, Dreck, Tieren, frischem Schlachtgut, aus allen Naehten platzt. Spaetestens seit heute ist uns klar, dass wir in diesem Schmelztegel mindestens eine Woche verbleiben wollen, am Ende unserer Reise. Denn morgen ist Aufbruch nach Pokhara, mit dem Bus 6 Stunden, wenn denn keine Strassensperrung o.ae. aufkommt.
Es ist unglaublich, so haeufig kommen Bilder aus Suedindien in mein Hirn, die mir Nepal weniger nepalesisch machen moechten, aber ich bemuehe mich, dies eher als Vergleichsmoeglichkeit zu nutzen. Und es gibt nunmal unleugbar Aehnlichkeiten. Inzwischen habe ich schon wunderbare Literatur aus Nepal kennen gelernt, so dass ich nun also nach dem physischen Ankommen auch meinen Geist damit anfuettern kann.
Die Ueberschrift im Uebrigen lautet "Zwei Tassen Tee, bitte". Das haben wir soeben gelernt, als wir uns an einem kleinen Hauseingang diese Pause goennten und Maennern beim Mensch-aergere-dich-nicht spielen zusahen. und so langsam kam dann auch ein "Gespraech" zustande, bei dem wir erfuhren, dass dieses Spiel gut fuer den Geist sei, und wie man auf Nepali bis 5 zaehlt. Eine alte, runzelige Frau mit strahlenden Augen, einem Nasenring und Kippe fand uns wohl auch ganz nett, gesellete sich dazu und hat uns froehlich an- und ausgelacht. Eine wunderbare originale Erfahrung, die gut tut, nachdem wir heute erstmal orientierungsmaessig die Wege des lonely planet abgelaufen sind. Ach, es tut gut, hier zu sein. Mir gehen die Augen ueber, und ich glaube, das Herz ist auch kurz davor...
Seid lieb gegruesst zu Hause, erneut von einem Ort, an dem ich mich wohl fuehle.
Das klingt so gut... Enjoy!!! Die Fritte aus dem Schnee!!!
AntwortenLöschen